Meditation. Wie schaut Gott mich heute an?

Ein Gebet aus unseren gemeinsamen Gebetszeiten: Innehalten, die eigenen Hände spüren, das Leben vor Gott halten – mit allem, was ist. Ein stiller Moment des Ankommens und Vertrauens.

Ich halte inne.
Einen Moment lang nichts tun, nur da sein.
Wie schaut Gott mich heute an?
Mit Freundlichkeit, mit Güte, mit Barmherzigkeit –
vielleicht sogar mit einem Lächeln?
Ich lasse diesen Blick auf mich wirken


Was mich ausmacht

Ich breite meine Hände aus, vor mir, offen.
In der einen sammle ich all das, wofür ich dankbar bin:
Meine Gaben, meine Stärken, meine leichten Schritte.
In der anderen halte ich das, was mich belastet:
Meine Unsicherheiten, meine Zweifel, meine Fehler.
Alles hat Platz. Alles gehört zu mir.


Annehmen was ist

Ich lege meine Hände ineinander.
Ich spüre die Wärme, die Verbindung.
Ich bin nicht nur das eine oder das andere.
Ich bin ganz.
So hat Gott mich geschaffen – einzigartig, geliebt.


Loslassen und Vertrauen

Langsam öffne ich meine Hände, lasse los.
Ich überlasse alles der Barmherzigkeit Gottes.
Meine Sorgen, meine Fragen, meine Sehnsucht.
Ich muss nicht alles halten. Ich darf vertrauen.


Öffnen für Gottes Kraft

Ich hebe meine Hände zum Himmel,
zum Licht, zur Quelle allen Lebens.
Ich öffne mich für die Kraft, die mich heute trägt.
Für Segen, für Frieden, für Liebe.
Amen.

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