Nordic-Zen: Eine digitale Atempause

Nordic-Zen. Eine digitale Atempause
Oder: Warum diese Webseite so aussieht, wie sie aussieht

„Nordic-Zen“. Zugegeben, das klingt erst einmal nach einem teuren Möbelkatalog, einer neuen Yoga-Matte oder einer Duftkerze mit der Geschmacksrichtung „Fjord und Freiheit“. Dabei muss man sich fragen: Gibt es diese „nordische Kultur“ überhaupt? Jenseits von Möbelhäusern mit unaussprechlichen Namen und Fernsehkrimis, in denen es immer regnet?

Für mich ist dieser Fantasiebegriff – der übrigens in nächtlichen Diskussionen zwischen mir und meinen KI-Sparringspartnern Claude und Gemini entstand – weniger eine geografische Verortung als eine Sehnsucht. Die Sehnsucht nach einer Umgebung, die nicht schreit. Eine Haltung, die sagt: „Komm erst mal an.“

Es ist die Verbindung aus hessischer Bodenständigkeit und einer nordischen Klarheit. Weniger Chichi, mehr Substanz. Deshalb habe ich mich für das Theme „Chaplin“ entschieden, also ein Grunddesign, das der schwedische Webdesigner Anders Noren entwickelt hat. Ein europäisches Modell.

Hier ist die Geschichte hinter dem Konzept – und warum hier vieles fehlt, was anderswo blinkt.

Vom Zettel zum Bildschirm. Ein Ort, der bleibt

Die Idee zu dieser Seite entstand nicht am Schreibtisch, sondern „draußen“. In der Klinik, bei Gesprächen im Park, nach dem Gottesdienst. Immer wieder merkte ich: Menschen wollen wissen, mit wem sie es zu tun haben. Wie der andere denkt. Was ihn trägt. Ob man ihm vertrauen kann im Gespräch.
Oder es wurde gefragt nach den Meditationstexten oder einer Andacht.

Früher habe ich Zettel verteilt – mit Texten, Gebeten, Gedanken. Das war nett, aber oft waren die Zettel weg, sobald man sie brauchte. Heute gehören Smartphones auch in der Klinik zum Alltag. Also warum nicht dort weitermachen, wo das Gespräch endet?

Mitmenschpfarrer.de ist gedacht als ein Ort, der bleibt. Als Brücke zwischen Klinik und Zuhause. Als Möglichkeit, den Faden weiterzuspinnen, wenn Sie wieder in Ihrem Leben sind – mit all seinen Fragen, Momenten der Stille und dem Bedürfnis nach einem Gedanken, der trägt. Sie ist niedrigschwellig, gut lesbar, ohne Kampf durch verschachtelte Menüs. Und sie lädt ein: Komm vorbei, wann immer du magst.

Mut zur Lücke. Klarheit ohne Kälte

Wer nach Trost, einem Gebet oder spirituellen Impulsen sucht, braucht keine Ablenkung. Deshalb gilt hier: Nordic-Zen bedeutet, dass die Seite einen Schritt zurücktritt.

Keine blinkenden Banner, keine Pop-ups, kein animiertes Feuerwerk. Der Raum ist da, um dir Platz zu machen – nicht um sich selbst darzustellen. Es ist wie eine leere Bank an einem ruhigen Ort: Sie drängt sich nicht auf, aber sie ist da, wenn Sie sich setzen wollen. Spiritualität ohne Kitsch. Kirche ohne fromme Fachsprache (soweit das einem Pfarrer möglich ist).

Datenschutz ist wichtig für Seelsorge

Ein digitaler Raum für Spiritualität und Seelsorge muss ein geschützter Raum sein. Datenschutz ist für mich kein bürokratisches Übel, sondern Teil meiner seelsorgerlichen Haltung. Vertrauen ist in der Seelsorge kein Extra, sondern das Fundament.

  • Keine Tracker: Ich verfolge Sie nicht.
  • Keine externen Datenkraken: Was hier passiert, bleibt hier.
  • Keine Cookies: Zumindest keine digitalen. Echte Kekse dürfen Sie beim Lesen natürlich gerne essen.

Ich finanziere diese Arbeit transparent selbst, damit Sie nicht mit Ihren Daten bezahlen.

Warum „Mitmenschpfarrer“?

Weil genau das mein Ansatz ist:
Ich bin Pfarrer – ja.
Aber vor allem bin ich Mitmensch.
Ich bin da für Menschen, die glauben oder zweifeln, hoffen oder kämpfen, lachen oder weinen.
Diese Seite ist kein theologisches Lehrbuch, sondern ein Platz fürs gemeinsame Nachdenken über das, was uns bewegt.

Work in Progress. bewusst so

Diese Seite wächst. Sie ist nicht perfekt, aber lebendig.

Was als digitale Visitenkarte begann, entwickelt sich weiter – mit Podcast-Ideen, Gedanken-Impulsen, Alltags-Meditationen. Alles darf sich verändern. Muss sogar.

Nordic-Zen ist kein System. Es ist ein Angebot.

Nehmen Sie mit, was Ihnen guttut – und kommen Sie wieder, wenn Sie mögen.


Für die Neugierigen: Drei kleine Hinweise

Gebrauchsanweisung (nicht ganz ernst gemeint). Wie man diese Seite nutzt:

  • Nach einem Gespräch in der Klinik zum Runterkommen.
  • Mit einer Tasse Tee auf dem Sofa zum Stöbern.
  • Als Spickzettel, wenn man selbst nach Worten sucht.
  • Warnhinweis: Kann Spuren von Hoffnung enthalten.

Disclaimer (sehr ernst gemeint): 

Was diese Seite nicht ist: Kein Hochglanz-Marketing, keine therapeutische Online-Beratung und kein Ersatz für ein echtes Gespräch unter vier Augen. Sie ist eher eine Tasse Tee für zwischendurch.

Ein Wort zur KI: 

Ja, ich nutze KI als Sparringspartner für Struktur und Code. Aber das Herz, die Theologie und das „Warum“ – das bin ich, Matthias Schmidt. Die KI hilft mir, die Tür zu bauen; hindurchgehen und Sie begrüßen tue ich selbst.

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