SongPredigt über „Maria durch ein Dornwald ging“ und „Über sieben Brücken“

Und wenn ich das singe, verändert sich etwas: Nicht die Situation – aber ich. Ich gehe weiter.
Weil ich mich erinnere: An die, die neben mir gehen.
An Gott, der stärker ist als das Schwere.
An den Sommer in mir, der stärker ist als der Winter.

Advent Predigt: Maria durch ein Dornwald – Hoffnung in dunklen Zeiten


Eine Adventspredigt über ‚Maria durch ein Dornwald ging‘ und ‚Über sieben Brücken‘. Wenn ich das singe, verändert sich etwas – nicht die Situation, aber ich.



Meditativer Nachklang

Manchmal ist der Wald so dicht,
dass ich den Weg nicht sehe.
Nur Dornen.
Nur Dunkelheit.

Und dann erinnere ich mich:
Maria ist auch durch den Dornwald gegangen.
Nicht weil sie stark war.
Sondern weil sie an das Leben glaubte.

Ich trage mein Leben.
Manchmal ist es schwer.
Manchmal fühlt es sich an wie sieben Jahre.

Aber ich gehe.
Einen Fuß vor den anderen.

Und ich vertraue darauf:
Wo ich hindurchgehe, da geht das Leben mit.

Und einmal – einmal werden die Dornen Rosen tragen.




Für alle,
die Lust haben auf mehr:
Gedanken und Bausteine,
die übrig blieben

beim Vorbereiten

Die Zahl Sieben steht in der Bibel für Vollständigkeit und Abgeschlossenheit. Sie markiert einen vollendeten Zyklus – wie die sieben Schöpfungstage. Wenn etwas „sieben Jahre“ dauert, bedeutet das: Das Maß ist voll. Die Zeit ist durch.


Optimismus sagt: „Alles wird gut. Irgendwann.“ Das ist eine Haltung, die das Schwere leugnet oder verharmlost.

Hoffnung sagt: „Ich weiß nicht, wie es ausgeht. Aber ich gehe trotzdem weiter.“ Hoffnung nimmt das Schwere ernst, verleugnet es nicht – aber sie kapituliert auch nicht davor.

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