„Ich bin wunderbar gemacht.“ Psalm 139,14

Dieser Satz ist ein Geschenk – besonders für Menschen, die gerade zweifeln, ob das noch stimmt. In der Klinik. Im Hospiz. In einer Lebenskrise.

Psalm 139 ist der poetischste Text der Bibel. Er spricht von einem Gott, der kennt, begleitet und nicht loslässt – auch in der Dunkelheit.

Hier finden Sie Predigten, Fragen und Meditationen zu diesem Psalm. Zum Nachlesen, Nachdenken und Mitnehmen.

  • Gott gräbt nach Gold – eine Predigt zu Psalm 139,1-6

    „Du hast mich erforscht“ – das klingt erst mal bedrohlich. Aber das hebräische Wort chaqar bedeutet „nach Bodenschätzen suchen“. Gott ist kein Inspektor, der Fehler sucht. Gott ist ein Goldgräber, der Schätze freilegt. Eine Predigt zu Psalm 139,1-6 über Körper, Narben und das Gesehen-Sein.

  • Wohin soll ich gehen? – Eine Predigt zu Psalm 139,7-12

    Wohin soll ich gehen vor deinem Geist?“ David macht eine Entdeckungsreise durch die Welt – und findet überall dasselbe: Du bist da. Eine Predigt zu Psalm 139,7-12 über Gottes Gegenwart in Himmel und Totenreich, in Morgenröte und Finsternis. Auch dort, wo es dunkel wird, ist Gott nicht als der, der alles rechtfertigt – sondern als…

  • Das heilige Unfertige.

    „Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin“ – aber was, wenn man das nicht sagen kann? Psalm 139 erzählt eine andere Geschichte: Gott sieht uns unfertig und liebt uns gerade so. Eine Predigt über das Heilige im Unfertigen – und darüber, dass wir nicht fertig sein müssen, um geliebt zu werden.

  • Wenn die Seelen-Landschaft wild wird

    Die ersten achtzehn Verse von Psalm 139 kennen viele: Doch dann, ab Vers 19, reißt etwas auf. Ein Dschungel voller Wut und ungezähmter Gefühle. Viele von uns haben gelernt, diesen Teil der Seele zu meiden. Doch der Psalm lädt uns ein, auch diesen Dschungel zu erkunden.