Hier finden Sie Predigten, Fragen und Meditationen zum Vaterunser.
Es ist einer der bekanntesten Texte der Welt. Weltweit kennen Menschen dieses Gebet in ihrer Heimatsprache. Es ist so vertraut – und gleichzeitig so fremd.
Das Vaterunser ist ein Gebet der Fragen, nicht der Antworten. Es lädt uns ein, zu entdecken, zu zweifeln, zu vertrauen. Es lädt uns ein, unsere eigenen Bilder zu finden – und sie auch wieder loszulassen, wenn sie zu eng geworden sind.
Jede Bitte trägt eine Überraschung in sich. Lassen Sie sich einladen – zum Staunen, zum Zweifeln, zum Vertrauen.
Denn jeder biblische Text ist wie ein offenes Kunstwerk – er wartet darauf, dass Sie etwas Eigenes darin entdecken. Lassen Sie sich überraschen, herausfordern, trösten. Lassen Sie sich inspirieren von den weiterführenden Gedanken.
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2) Der Vater, die Quelle, die göttliche Kraft?
Das Vaterunser beginnt nicht mit einem Dogma, sondern mit einer Einladung. Wir dürfen „Vater“ sagen – oder „Mutter“, „Quelle“, „Kraft“. Wir dürfen uns bergen lassen in dem, was größer ist als unsere Angst, stärker als unsere Sorge, tragfähiger als unsere Zweifel.
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3) Wo wohnt Gott?
Vaterunser im Himmel. Wohnt da Gott? Im Himmel? was heißt das?
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4) Gottes Herzensraum.
„Dein Reich komme“ – das ist das Gebet aller, die müde sind vom Müssen.
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6) Das tägliche Brot
Martin Luther wagte eine kühne Auslegung: „Tägliches Brot heißt alles, was zur Nahrung dieses Lebens gehört.“ Er zählte auf: Essen und Trinken, Haus und Kleidung, aber auch „fromme Eheleute, fromme Kinder, gute Freunde, treue Nachbarn, Frieden, Gesundheit.“ Eine wunderbare Liste des Lebens! Sie lädt ein zu fragen: Was steht wohl auf meiner Liste? Was ist…
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10) Mein Glaube darf sich verändern
Darf sich mein Glaube weiterentwickeln? Das Vaterunser zeigt, wie das geht.
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1) Ein Haus in dem ich mich berge
Hildegard von Bingen hat diese Worte gesprochen. Dietrich Bonhoeffer – in einer Gefängniszelle. Menschen, die keine Wahl mehr hatten, keine Kraft mehr, keine eigenen Formulierungen. Sie haben sich in diesen Text hineinfallen lassen.
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11) Nein und Amen
In unserer Predigtreihe zum Vaterunser kommen wir heute zu einem besonderen Abschluss: dem Amen. Diesem kleinen Wort, das so selbstverständlich am Ende jedes Gebets steht – und doch manchmal so schwer über die Lippen kommt. Besonders für Menschen, die sich auf der spirituellen Suche befinden, kann das traditionelle „Ja und Amen“ eine Herausforderung darstellen. Was…

