
Griechischer Wein. Erinnerung, Hoffnung, Gemeinschaft
Pfingsten erzählt von Erinnerung, Hoffnung und Gemeinschaft. Da ist Gottes Geist erfahrbar.
Klinikseelsorge im Evangelischen Dekanat Nassauer Land

Pfingsten erzählt von Erinnerung, Hoffnung und Gemeinschaft. Da ist Gottes Geist erfahrbar.

Morgenlicht leuchtet.
Das Lied lädt nicht ein,
an etwas zu glauben.
Es lädt ein,
hinzuschauen.

Was macht dieser Song? Was berührt daran so viele Menschen, über Jahrzehnte, über alle Generationen hinweg?
Ich glaube, es ist dieses eine: Das Erlebnis, erkannt zu werden.

Hildegard von Bingen hat diese Worte gesprochen. Dietrich Bonhoeffer – in einer Gefängniszelle. Menschen, die keine Wahl mehr hatten, keine Kraft mehr, keine eigenen Formulierungen. Sie haben sich in diesen Text hineinfallen lassen.

Über sieben Brücken – und einer geht mit Osterpredigt zu Lukas 24,13–35 Ein Lied – und eine seltsame Nähe zu Ostern Manchmal scheint die Uhr des Lebens still zu stehn Manchmal scheint man immer nur im Kreis zu gehen Dieses…

Die ersten achtzehn Verse von Psalm 139 kennen viele: Doch dann, ab Vers 19, reißt etwas auf. Ein Dschungel voller Wut und ungezähmter Gefühle.
Viele von uns haben gelernt, diesen Teil der Seele zu meiden. Doch der Psalm lädt uns ein, auch diesen Dschungel zu erkunden.

„Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin" – aber was, wenn man das nicht sagen kann? Psalm 139 erzählt eine andere Geschichte: Gott sieht uns unfertig und liebt uns gerade so. Eine Predigt über das Heilige im Unfertigen – und darüber, dass wir nicht fertig sein müssen, um geliebt zu werden.

Wohin soll ich gehen vor deinem Geist?" David macht eine Entdeckungsreise durch die Welt – und findet überall dasselbe: Du bist da. Eine Predigt zu Psalm 139,7-12 über Gottes Gegenwart in Himmel und Totenreich, in Morgenröte und Finsternis. Auch dort, wo es dunkel wird, ist Gott nicht als der, der alles rechtfertigt – sondern als der, der mitgeht.

„Du hast mich erforscht" – das klingt erst mal bedrohlich. Aber das hebräische Wort chaqar bedeutet „nach Bodenschätzen suchen". Gott ist kein Inspektor, der Fehler sucht. Gott ist ein Goldgräber, der Schätze freilegt. Eine Predigt zu Psalm 139,1-6 über Körper, Narben und das Gesehen-Sein.

Martin Luther wagte eine kühne Auslegung: "Tägliches Brot heißt alles, was zur Nahrung dieses Lebens gehört." Er zählte auf: Essen und Trinken, Haus und Kleidung, aber auch "fromme Eheleute, fromme Kinder, gute Freunde, treue Nachbarn, Frieden, Gesundheit."
Eine wunderbare Liste des Lebens! Sie lädt ein zu fragen: Was steht wohl auf meiner Liste? Was ist mein tägliches Brot?

"Dein Reich komme" –
das ist das Gebet aller,
die müde sind vom Müssen.

Vaterunser im Himmel. Wohnt da Gott? Im Himmel? was heißt das?

Das Vaterunser beginnt nicht mit einem Dogma, sondern mit einer Einladung. Wir dürfen "Vater" sagen – oder "Mutter", "Quelle", "Kraft". Wir dürfen uns bergen lassen in dem, was größer ist als unsere Angst, stärker als unsere Sorge, tragfähiger als unsere Zweifel.

Paul McCartney schrieb „Let It Be" nach einem Traum, in dem ihm seine verstorbene Mutter erschien und sagte: „Es wird gut." Ein Lied, das wie ein Gebet klingt. Eine Andacht zum Ewigkeitssonntag über die Weisheit des Loslassens – und das Vertrauen, dass wir gehalten sind.

„Lady in Black" von Uriah Heep erzählt von einer geheimnisvollen Frau, die einem Menschen in seiner Verzweiflung begegnet und ihm einen anderen Weg zeigt. Eine Predigt über Engel als Hoffnungsboten – und darüber, dass manchmal nur das Richtige zur richtigen Zeit braucht.

„Wie ein Hirsch nach Wasser lechzt, so sehnt sich meine Seele nach dir, Gott." Psalm 42 beschreibt die spirituelle Sehnsucht als eine Kraft, die uns trägt. Rod Stewarts „Sailing" erzählt dieselbe Geschichte: die Odyssee nach Hause. Eine Predigt über Sehnsucht, Schwellenzeiten und das Unterwegs-Sein.